Was ist Krebs – Vitamin C intravenös (IVC-Therapie)?
Hochdosiertes intravenöses Vitamin C (IVC, 25–100 g) erreicht Plasmawerte von bis zu 14 mmol/L – 70–100× höher als oral maximal erreichbar. Bei diesen Konzentrationen ist Vitamin C an pro-oxidativen Prozessen beteiligt: Es ist an der Bildung von Wasserstoffperoxid (H2O2) beteiligt. Normale Körperzellen verfügen über ausreichend Katalase, um H2O2 zu neutralisieren; in Zellen mit eingeschränkter Katalase-Aktivität ist dieser Mechanismus weniger ausgeprägt. IVC wird in Kombination mit konventionellen onkologischen Verfahren wissenschaftlich untersucht; mehrere Studien deuten auf mögliche synergistische Effekte hin.
Wofür braucht der Körper Krebs – Vitamin C intravenös (IVC-Therapie)?
- IVC ist an pro-oxidativen Prozessen beteiligt, die in Zellen mit geringer Katalase-Aktivität zur H2O2-Bildung führen können
- Wird in wissenschaftlichen Studien in Kombination mit Carboplatin/Paclitaxel untersucht (u. a. randomisiert-kontrollierte Studie)
- Kann im Rahmen eines integrativen onkologischen Konzepts zur Unterstützung der Lebensqualität sowie zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung beitragen
- Spielt eine Rolle bei normalen Prozessen im Zusammenhang mit Entzündungsmarkern wie CRP und IL-6
- Trägt zur normalen Funktion des Immunsystems bei, einschließlich der Aktivität von NK-Zellen und T-Lymphozyten
- Kann im Rahmen eines integrativen Konzepts gemeinsam mit Misteltherapie angewendet werden
- IVC wird u. a. in Zusammenhang mit Pankreas-, Lungen-, Brust-, Darm- und Prostatagewebeveränderungen wissenschaftlich untersucht (Studiendaten vorhanden)
Mögliche Anzeichen eines Mangels
- IVC ist keine eigenständige Therapie, sondern eine ergänzende Maßnahme – mögliche Gesichtspunkte für eine Anwendung im integrativen Kontext: Fortgeschrittenes onkologisches Krankheitsbild
- Ausgeprägte Müdigkeit und Ermüdung im Zusammenhang mit konventionellen onkologischen Behandlungen
- Eingeschränkte Lebensqualität
- Wunsch nach einem integrativen Therapieansatz
- Gewebeveränderungen mit KRAS/BRAF-Mutation werden in Studien als möglicherweise besonders relevant für IVC beschrieben
- G6PD-Mangel: KONTRAINDIKATION – Testung vor Anwendung erforderlich
Natürliche Quellen
Wichtige Hinweise
Diese Angaben ersetzen nicht die individuelle Beratung durch eine medizinische Fachkraft.